48 Stunden Berlin … 2880 Minuten Zeit

Nach unserem gemeinsamen ersten Termin in Berlin. Nun die Fortsetzung.

Mahlzeit. Moin moin. Ich bin geschafft.

Mission possible . Zwei sehr gute Termine heute gehabt. Nun ausruhen für morgen. Wieder 2 Termine. Um 12 gehts los. Vorraussichtliches Ende 20Uhr. So ein Leben am Limit ((living on the fastlane)) ist ganz schön aufregend.

Mission possible . Zwei sehr gute Termine heute gehabt. Nun ausruhen für morgen. Wieder 2 Termine. Um 12 gehts los. Vorraussichtliches Ende 20Uhr. So ein Leben am Limit ((living on the fastlane)) ist ganz schön aufregend.

48 Stunden Berlin….. habe null Notizen gemacht. 2880 Minuten Zeit und geschätzte 18 Millionen Schritte in der Metropole der Macht. Unzählige Eindrücke. Leider kann ich nicht das schreiben, was ich gerne wollte. Ich konnte selber nicht mal ein Foto machen, weil ich ja mittendrin war.
Kaum Möglichkeiten zur Handy/Fotosession. 4 Termine. 6 Diskussionsrunden. 3 Vorträge. Ist schon echt krass, mit den unterschiedlichsten Fachleuten immer beim richtigen Thema zu sein. Alles aus dem Kopf und wie gesagt ohne Notizen und überall muss ich voll konzentriert dagegen halten. Jan (Bergrath) wird später sicher einen Bericht mit allen Infos machen. Vielleicht kommt noch was im Spiegel. Vielleicht in der DVZ oder eine Pressemitteilung vom BGL oder DLSV. Vielleicht auch von ver.di.

Ich muss jetzt erstmal meinen Kopf sortieren. Es ist erheblich leichter, einen Kunden im Dschungel mit Holz zu beliefern, als sich mit der Elite der Logistik auf Augenhöhe auseinanderzusetzen.

4 Uhr aus‘m Bett. Ist ja noch ok. Bin ich ja gewohnt vom Job. Man nimmt ja den früheren Zug, weil‘s billiger ist. Man will ja nicht arm werden bei seiner Mission. Also rein in die Klamotten und ab zum Bahnhof. 4,5 Stunden und wieder raus aus‘m Zug. Rein ins Hotelzimmer, frisch gemacht und wieder raus zum ersten Termin. In der ersten Begegnung schon mal warmlaufen (reden, reden und noch mehr reden), klappt doch schon mal ganz gut (um diese Uhrzeit!). Der nächste Termin, schnell eine Laugenbrezel mit Kaffee einwerfen. Raymond (Lausberg) am Hotel abholen und ab durch die Mitte zur GDV. Neue Menschen, neue Eindrücke, neue Erkenntnisse.  Alles beim Laufen und Reden. Gedanken abspeichern und sortieren. Endlich … da ist unser Chinese… Tisch ist reserviert, endlich Kaffee und Essen in gemütlicher Atmosphäre – und im Sitzen (lecker und satt und noch ein Bier hinterher). Wieder raus auf die Straße, ins Getümmel der Hauptstadt. Der Kopf raucht vom Gehörten.

Zurück im Hotelzimmer. Ich will was schreiben. Ich will mich erinnern. Es ist alles weg. Ich bekomme Panik. Am ersten Tag und ich kann mir nichts behalten. Verdammt. Wie soll das denn erst morgen beim entscheidenden Meeting werden… ich schlafe ein. Zwei Minuten später klingelt der Wecker. Oh. Es ist schon Acht. Duschen und sow eiter und runter in die Lobby. Raymond wartet schon mit dem Frühstück… Ruhe und Gelassenheit vortäuschen.  (DAS kann ich!). Raymond fragt ob ich nervös sei. Iiiiiich? Quatsch. Ich doch nicht. Geschlafen wie ein Baby und voll cool (er glaubt mir) … puuuh, erste Prüfung geschafft (wer‘s glaubt). Zack. Raus ins Getümmel der Hauptstadt.  Rüber zum Zentrum der Macht. Der Chef vom BAG und Udo Schiefner warten schon. Kurzes vorstellen überflüssig. Ich werde erkannt, man hat sich doch schon mal in Kassel getroffen…  Erste Hürde des Tages gemeistert. Nervosität sinkt merklich. Es folgt ein sehr ausführliches Gespräch. Das  ausgesprochen leckere  Mittagessen in der Parlamentarischen Botschaft des Bundestages wird zur Nebensache… Eindrücke, Erkenntnisse, Informationen… ich muss dem Gespräch folgen und meine Forderungen und Ideen platzieren, ich bekomme Zustimmung, ich werde mutiger und forscher, ich rede und rede und fühle, wie ich immer tiefer in die Materie einsteige. Ich laufe mich warm für nachher. Ich werde sicherer. Ich denke, dass ich dem was gleich kommt, gewachsen bin. Auf Wiedersehen Herr Marquardt, darf ich ihnen noch diese und auch diese Mappe mit auf den Weg geben? Aber sicher doch Herr Skoppeck, wir sind für jeden Hinweis dankbar… ich bin schon sehr gespannt auf das Feedback.

6 Diskussionsrunden 3 Vorträge viele Einzelgespräche

6 Diskussionsrunden 3 Vorträge viele Einzelgespräche

Nun…….. Showdown im großen Fraktionssaal der SPD. Ich fühle keine Zeit mehr. Eben noch am Arbeitszimmer von Helmut Schmidt vorbei. Es ist komplett eingerichtet so wie er es vor ein paar Wochen erst verlassen hat (Ruhe in Frieden). Ich bin ergriffen. Die eben gewonnene Sicherheit droht zu schwinden. Nein. Nicht davon ablenken lassen. Du bist hier, um eine Mission zu erfüllen. Es geht los. Man schüttelt Hände. Man begrüßt sich. Verdammt , warum sprechen die mich alle an? Die kennen mich? Ich denke noch so ein Mist, die haben sich aber gut vorbereitet. Ich bin denen hoffnungslos ausgeliefert (ich und nervös, Blödsinn). Jetzt bin ich also hier und dann geht’s auch schon los. Rasend schnell. 5 Stunden weg wie Minuten. War‘s das schon? Vorbei? Ich habe doch noch nicht alles gesagt.  Chance vertan? Nein, mitnichten, es wird weitere Meetings geben. Ich sei eingeladen, sagten sie. Ich sei gut informiert und ein angenehmer Gesprächspartner, sagten sie……..

hier den ganzen Bericht zur Diskussionsveranstaltung zur VerkehrspolitikKultur der Verantwortungslosigkeit” von Jan Bergrath lesen >>> 


 

Fortzetzung folgt